Klassische Homöopathie - Anita Bayer

 

„Klassische Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln.
Die Regierung muss sie in unserem Land fördern und unterstützen.
Genauso wie mein Prinzip der Gewaltlosigkeit niemals scheitern wird, enttäuscht auch die Klassische Homöopathie nie.
Dr. Hahnemann besaß den genialen Geist und entwickelte eine Methode, in der es keine Begrenzung gibt, um das menschliche Leben zu retten.
Ich verneige mich in Ehrfurcht vor seinem Können und vor dem großartigen humanitären Werk, welches er schuf.“

 

Mahatma Gandhi über Samuel Hahnemann

 

Was ist Homöopathie?

 

Homöopathie ist ein besonderes Heilverfahren, das von dem Meißener Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) entdeckt und in den letzten zwei Jahrhunderten weiterentwickelt wurde.
Hahnemann formulierte 1810 das von ihm beobachtete Heilgesetz: „Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt.“ Er hatte herausgefunden, dass eine Arznei, die in großer Dosierung ein bestimmtes Krankheitsbild erzeugt, ein sehr ähnliches Krankheitsbild in winziger Dosierung zu beseitigen vermag. Am besten nachvollziehen lässt sich dieses „Ähnlichkeitsgesetz“
an einem kleinen Beispiel:
Jeder kennt die unangenehme Wirkung von zu viel Kaffeegenuss: Man schläft schlecht, ist aufgeregt und hellwach, voller Gedanken und Pläne, vielleicht Herzklopfen und vermehrtes Schwitzen. Dies ist das „Arzneimittelbild“ von Kaffee, in der Homöopathie „Coffea“.
Treten diese Symptome der „aufgeregten Schlaflosigkeit“ auf, z. B. vor einer Urlaubsfahrt, wenn Sie durch die Aufregung nicht zur Ruhe kommen, dann wird dieses homöopathische Mittel verabreicht. Tritt die Schlaflosigkeit durch Kummer, Überarbeitung, Schmerzen etc. auf, ist ein anderes homöopathisches Mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip angezeigt.
Durch dieses Prinzip werden die Selbstheilungskräfte angeregt.
Zum Vergleich: Die Schulmedizin behandelt „Gegensätzliches mit Gegensätzlichem“. 


Wie verläuft eine homöopathische Behandlung?

 

Das erste Gespräch dauert ca. 1-2 Stunden, manchmal sogar deutlich länger.

In dieser „Erstanamnese“ schilderst du zuerst deine aktuellen Beschwerden in aller Exaktheit, deine Krankheitsvorgeschichte und die deiner Familie, deine typischen Begleitsymptome, Reaktionen auf Nahrung und Umwelteinflüsse etc.
Neben körperlichen Symptomen spielt auch die Psyche eine große Rolle, wie z. B. ein Schockerlebnis oder seelische Verletzungen aus der Vergangenheit.

 

Der Homöopath versucht dich, als ganzheitliches Wesen zu verstehen und zu erkennen.

Welche Symptome sind auffallend, typisch und wiederkehrend?


Nach Findung und Einnahme „Deiner Arznei“ findet in der Regel nach einigen Wochen der Folgetermin statt, in dem der Verlauf ausführlich besprochen wird.
Eine homöopathische Behandlung setzt sich bei günstigem Verlauf so fort, dass die Abstände zwischen den Terminen immer größer werden. Oft ist dies auch durch ein telefonisches Gespräch möglich.

Woraus und wie werden homöopathische Arzneien hergestellt?

 

Homöopathische Arzneien werden aus einer Vielzahl von Ausgangsstoffen hergestellt. Darunter befindet sich ein Großteil von Pflanzen aus aller Welt, z. B. Arnica, Gänseblümchen, Tollkirsche…
Viele mineralische Stoffe – beispielsweise Kochsalz oder Silber – sind Ausgangsstoffe, aus denen Homöopathika verrieben werden, ebenso wie Substanzen tierischen Ursprungs: Spinnentiere, Insekten, Schlangen, Hundemilch...
In einer speziellen Arzneizubereitung werden die Ursprungssubstanzen von ihrer Grobstofflichkeit und teilweise auch Giftigkeit befreit, bis nur noch ihre Heilkraft zurückbleibt. Diese Heilkraft soll entsprechend dem homöopathischen Modell direkt auf die
„Lebenskraft“
des Patienten wirken.
Die fachmännisch gewählte homöopathische Arznei geht in Resonanz und die Selbstheilungskräfte beginnen „aufzuräumen“.

Bei der sogenannten „Potenzierung" wird die Ausgangssubstanz schrittweise verdünnt und verrieben oder verschüttelt.
Verdünnung ist hier nicht eine Minderung der Wirksamkeit, im Gegenteil: „Je höher die Verdünnung, desto tiefgreifender die Wirkung!“.
Durch die Kraft des Schüttelns oder der Reibung werden Heilkräfte einer Substanz freigesetzt, die in dem Mittel sozusagen schlummern.
Die Buchstaben D, C- und LM- (Q) stellen das Verdünnungsverhältnis dar, und die Zahl besagt, wie oft das Mittel potenziert wurde. Die Potenzwahl ist abhängig vom körperlichen Zustand, dem Alter, der individuellen Empfindsamkeit und dem Temperament des Patienten.
Die homöopathischen Mittel in solchen Verdünnungen haben keine toxischen Nebenwirkungen und sind daher die ideale Medizin für jedes Lebensalter, auch für Babys und Schwangere.
Die Behauptung, dies beruhe auf einem Placeboeffekt, lässt sich durch deutliche und wiederholte Behandlungserfolge an Säuglingen, Tieren und Pflanzen widerlegen.
Es wirkt fast unglaublich, dass ein paar kleine weiße Kügelchen, die chemisch gesehen nichts mehr enthalten, langfristig gesehen mehr Gesundheit erzeugen sollen als die hoch technisierte Medizin. Aber ist es nicht auch erstaunlich, dass ein kleines Samenkorn, auf fruchtbaren Boden gesät, nach Jahren zu einem großen Baum heranwächst ?
"Eine neue Dimension der Medizin" hat begonnen. (Georgos Vithoulkas)


 "TATSÄCHLICH gibt es überhaupt keine Materie.
ALLES und JEDES ist aus Schwingung zusammengesetzt."  

(Max Planck)           



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